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Und mit neuem Schwung - Wieder geht es los...

Ja seit gestern geht es wieder Massiv in meiner Linken Achsel los. Ich spürte allerdings schon 1-2 Tage vorher das sich dort erneut etwas anbahnen würde. Das war ja auch klar, wie ich es auch schon in meinem letzten Beitrag geschrieben habe. Aber hey, ich habe zwar schmerzen, dennoch habe ich meine schmerzfreie Zeit sinnvoll genutzt, lang liegengebliebenes wurde angegangen, viel neues ebenfalls. Die Zeiten zu genießen in denen man schmerzfrei ist, das ist mir in den letzten Jahren wohl das wichtigste gewesen. Aber vielleicht mache ich auch einen fehler, denn wenn ich mal schmerzfrei bin dann versuche ich alles Nach zu holen was ich in der Zeit davor versäumte. Gerade wie letztens bei den Bauarbeiten habe ich mitgeholfen was nur ging, weil ich mir in den Wochen davor so nutzlos vorgekommen bin. Vielleicht hätte die schmerzfreie Zeit länger angehalten wenn ich nicht so gas gegeben hätte.

Ein kleiner Lichtblick:
Das schöne ist das ich durch das bloggen gerade hier, immer mehr Menschen kennen lerne die ebenfalls an Akne Inversa erkrankt sind, was den Vorteil hat das man so auch an immer mehr Tipps gelangt. Gerade vor ein paar Wochen lernte ich auf diesem Wege eine nette Junge Dame kennen die auch leidet. Wir tauschten uns aus, und so erfuhr ich erst das es auch in Alsfeld eine Klinik gibt, die sich ebenfalls dem Problem widmet.
Die junge Frau war letzte Woche dort Vorstellig und kam am Montag in das Kreiskrankenhaus. Gestern war dann die OP und sie war gestern schon sehr zufrieden, auch der heutige kurze Chatverlauf klang sehr vielversprechend. Ich denke ich werde dort später mal einen Anruf wagen um mich dort mal Vorzustellen.
Wollen wir Ihr erstmal das beste wünschen, und das Sie bald wieder richtig auf dem Damm ist. Vielleicht schreibt sie demnächst auch noch einen Gastartikel.


Hier grade noch Bilder von meinen beiden Achseln:
Meine linke Achsel, sie ist er richtig am
kommen, im Moment hoffe ich das es noch
aufgeht wenn es erstmal richtig gefüllt ist. 
Meine rechte Achsel, hier habe ich im Moment
relative Ruhe, der Streifen und der obere Teil im
hatte ich schonmal gepostet als es schlimmer
war.

Ja so sieht es im Moment aus, der linke Arm kommt ja gerade erst wieder währen ich im rechten noch schmerzfrei bin. Ich hoffe das es so bleibt und die Beule links bald schnell von selbst aufgeht, nicht das ich bald wieder beidarmig nichts mehr machen kann. Das sind dann immer die Schlimmsten Tage in denen man sich kaum noch bewegen kann, aber an solchen Tagen habe ich dann auch immer das Glück das ich noch was an Po und oder in den Leisten bzw. Oberschenkeln bekomme. Die Fotos sind leider auch nicht so klasse da ich sie nur mit dem Handy alleine gemacht habe, das ist immer gar nicht so leicht. Ich hoffe dennoch das man etwas erkennen kann.  Aber im Moment ist es noch nicht wirklich schlimm, von daher kann ich noch was tun, und das werde ich nun auch.

Ich wünsche allen betroffenen, die sich hier her verirren eine Schmerzfreie Zeit und wenn Ihr die habt dann genießt sie, das ist besser wie Urlaub.

LG Euer Dom

Walnuss-Datteln



Da die Fülle für die algerischen Petits Fours so gut war, gibt es noch ein paar Folgekonfekte mit Walnüssen. Heute Datteln gefüllt mit einer Walnussmasse.

Zutaten für 30 Stück:
30 schöne, saftige, getrocknete Datteln ohne Kern
90 g Walnüsse
50 g gezuckerte Kondensmilch
15 g Puderzucker
30 schöne Walnusshälften
  1. Walnüsse im Backrohr 7 Minuten bei 160 °C rösten.
  2. Walnüsse in einem Blender so lange mixen bis die Nüsse als Masse am Rand kleben.
  3. Mit der gezuckerten Kondensmilch und dem Puderzucker in einer Schüssel vermischen. Falls die Masse zu weich ist eventuell noch etwas Puderzucker einarbeiten. Die Masse sollte die Konsistenz von Marzipan haben.
  4. In 30 Teile teilen und zu Kugeln formen. Jede Kugel zwischen den Händen zu einer Eiform rollen.
  5. Je eine Dattel mit einer eiförmigen Masse füllen und eine Walnusshälfte darauf pressen.

 geröstete Walnüsse
 Dattel ohne Kern - Walnussmasse - schöne Walnusshälfte
fertig zusammengefügte Konfekt
Tipp:

  • Die Walnüsse können auch in einer Pfanne bei mittlerer Hitze geröstet werden.
  • Es schmeckt auch sehr gut mit ungerösteten Walnüssen.

Für's Katzerl, nicht wahr?


Der Mitkoch kocht Riñones al Jerez, also spanische Lammnieren. Die Küchenschabe macht das Baguette dazu. Und da der Mitkoch keine Gastbeiträge schreibt, bleibt die Schreibarbeit an mir hängen. Und eingekauft hab ich die Nieren auch noch. Dabei musste ich mich von der Verkäuferin fragen lassen: "Das ist sicher fürs Katzerl, nicht wahr?"

Woraus man schließen kann, dass Lammnieren bei uns keinen hohen Stellenwert genießen. Zu Unrecht finde ich. Bei sorgfältiger Zubereitung schmecken sie delikat und lassen auch jenen Beigeschmack vermissen, dessentwegen Nieren von vielen Menschen abgelehnt werden.
Ich habe übrigens die Frage der Verkäuferin feigerweise bejaht. Einer Diskussion mit einer Mühlviertler Marktfrau, warum der Mitkoch und ich dem Katzerl Lammnieren wegessen, wollte ich mich nicht stellen.

Der Mitkoch hat seine ersten Riñones vor vielen Jahren in Andalusien gegessen und war davon so angetan, dass er versucht hat, das Rezept aus dem Gedächtnis nachzubauen. Das weicht vom authentischen spanischen Rezept mit Paprikapulver ab, aber mir schmeckt seine Version ausgezeichnet.

Riñones al Jerez
für 2 Personen

10 Lammnieren
Buttermilch
Essigwasser 1:4 (1 Teil Essig, vier Teile Wasser)
200 ml trockener Sherry
etwas Suppe
1 rote Zwiebel, fein gehackt
Butter
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1/2 Bund Petersilie
1 EL Mehl
Salz
1 EL Currypulver (Mitkoch: Anapurna von Ingo Holland)

Die Nieren ein bis zwei Tage in Buttermilch einlegen, die einmal gewechselt wird. Dann abspülen, putzen und in zentimeterdicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben legt man für ungefähr 15 Minuten in Essigwasser. Anschließend werden sie über Dampf zehn Minuten gedünstet, dann abgespült und trockengetupft.

Petersilienblätter, Knoblauch und Salz im Mörser zu einer groben Paste zerstoßen. Die Nierenscheibchen in Butter und Olivenöl ein bis zwei Minuten bei mittlerer Hitze braten. Wieder herausnehmen und auf einen Teller geben. Die Zwiebel in der selben Pfanne weich dünsten und die Petersilienmischung einrühren. Noch etwas mitrösten, mit Mehl stauben, dann mit Sherry und Suppe aufgießen und gründlich umrühren. Etwas einkochen lassen, die Nierenscheibchen samt der ausgetretenen Flüssigkeit wieder dazugeben und noch kurz wärmen. Abschmecken, mit Baguette und spanischem Rotwein servieren.

Der Rotwein war ein Mauro 2004 (ein Geschenk unseres spanischen Freundes). Ein phantastischer Wein, was nicht verwundert. Die Bodegas Mauro in Tudela del Duero gehören nämlich jenem Mariano García, der jahrzehntelang bei Vega Sicilia als Chefönologe wirkte.

Das Baguetterezept habe ich mir bei Petra ausgeborgt. Es hat den Vorteil, dass man das Brot innerhalb eines Tages fertigstellen kann, da der Vorteig nur zwei Stunden gehen muss.

Schnelles Baguette
Rezept für 3 kleine Brote

Vorteig:
135 g Weizenmehl glatt, Type 480
90 g Wasser
2 1/2 g Germ

Hauptteig:
Vorteig
315 g Weizenmehl glatt, Type 480
210 g Wasser
2 1/2 g Germ
9 g Salz
15 g Honig

Die Vorteigzutaten mischen und zwei Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Sämtliche Zutaten miteinander in der Küchenmaschine fünf Minuten auf niedrigster Stufe mischen. Weitere zehn Minuten auf Stufe zwei zu einem glatten, relativ weichen Teig verarbeiten, der sich am Ende komplett vom Schüsselboden löst.

90 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen. Nach 45 Minuten einmal falten. Drei Teiglinge abstechen und vorsichtig zu Zylindern formen. 20 Minuten abgedeckt entspannen lassen. Die Baguettes formen und 50 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen. Rechtzeitig den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Ich lege meinen schamottierten Pizzastein ins Backrohr und stelle gleich eine Schüssel mit heißem Wasser auf den Boden des Backrohrs. Die Teiglinge jeweils dreimal überlappend flach einschneiden, in den Backofen geben, kräftig Wasser reinsprühen und 10 Minuten bei 250 Grad sowie weitere zehn Minuten bei 230 Grad backen. Sobald die Brote bräunen, den Ofen kurz öffnen, um Dampf abziehen zu lassen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Noch eine kurze Anmerkung zum "nicht wahr?" im Titel. Die Martkfrau hat natürlich nicht "nicht wahr?" gesagt, kein Mensch in Oberösterreich sagt das. Hier sagt man gerne und oft "goi?" (gell) am Ende eines Satzes. Wenn auch unser Dialekt vielleicht nicht so stark ausgeprägt ist, wie der in Tirol oder Kärnten, an diesem Wörtchen erkennt man zuverlässig den Oberösterreicher.

Naschereien mit Stevia: Mandel-Lemonballs


 
Wer die Stevia-Milchpulvergrundmischung in seiner Zuckerdose hat, kann sich auch jederzeit rasch mit einem Löffel Mischung und einem Löffel Butter eine kleine Nascherei zusammenrühren. Für eine Nascherei auf Vorrat - hält mindestens 2 bis 3 Wochen - zeigen wir heute leckere Zitronenbällchen.

Zutaten für die Stevia-Milchpulvergrundmischung:
270 g Magermilchpulver
30 g Puderzucker, gesiebt (wer keinen Zucker essen darf, nimmt statt dessen Milchpulver)
1 g Stevia
  1. Zutaten in einer Schüssel gut mit einem Schneebesen zusammenrühren.
  2. Der Rest dieser Mischung kann für die Zuckerdose und das nächste Rezept verwendet werden.
  3. Wer keinen Zucker essen darf, kann auch den Puderzucker durch Milchpulver ersetzen.
  4. Diese Mischung ist eine 1:1 Mischung. 1 Löffel Mischung = 1 Löffel Zucker
  5. Wer nur 100 g Mischung machen möchte, nimmt 90 g Magermilchpulver und 10 g Puderzucker. Dann 1 g Stevia in 3 Teile teilen und nur einen Teil verwenden. 

Zutaten für 30 Stück:
110 g Stevia-Milchpulvergrundmischung
100 g Milchpulver
180 g Butter, weich bei Zimmertemperatur
40 g fein geriebene, geschälte Mandeln
3 Tropfen Zitronenöl
Eine unbehandelte Zitrone
etwas gehackte Pistazien
ein kleines Schälchen mit 1 Esslöffel Milch
  1. Butter gut durchrühren.
  2. Etwas Zitronenschale hineinreiben.
  3. Stevia-Milchpulvermischung, Milchpulver und geriebene Mandeln gut vermischen.
  4. Zur Butter geben und mit dem Kochlöffel durchrühren.
  5. Mit gut gewaschenen, trockenen Händen alles zusammenkneten. Das gibt einige Knetarbeit und geht eine Weile. Immer wieder wie einen Teig mit dem Handballen in die Schüssel drücken bis die Masse ganz schön glatt und geschmeidig ist.
  6. Diese Masse bleibt etwas rissig.
  7. Etwas von der Masse nehmen und gut durchkneten. Eine Kugel daraus formen.
  8. Einen Finger in die Milch tauchen und rissige Stellen leicht verschmieren.
  9. Etwas gehackte Pistazien oben hineindrücken.
  10. Alle Kugeln in eine Schüssel geben und kalt stellen.

 fertig geknetete Masse
 Schälchen mit Milch Masse und gerolltes Bällchen
Fertige Mandel-Lemonballs mit gehackte Pistazien verziert

Red Thai Curry

Tina vom Foodblog Foodina veranstaltet ein wie ich finde tolles Event: Curry, köstlich asiatisch
Damit Ihr Gabentisch schön reichhaltig wird hab ich gar nicht lange darüber nachgedacht, bin ab in den nächsten Asialaden marschiert und habe sämtliche Zutaten für mein köstliches Red Thai Curry besorgt.


Zutaten für 2-3 Personen:

250 g Putenbrust in mundgerechte Würfel schneiden.

1 kleines Stück Ingwer
in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 6 zerkleinern.

1 EL Sesamöl
1 EL Sojasauce
dazu geben und 5 Sekunden/Stufe 3 vermischen. Umfüllen, die Fleischwürfel gut darin wenden und etwa 1 Stunde marinieren.


Gemüse vorbereiten:
4 Thai-Auberginen achteln
60 g Zuckerschoten halbieren
1 Karotte in dünne Scheiben schneiden
50 g Baby-Mais halbieren
1 /2 Glas Bambussprossen abtropfen lassen
1/2 Paprika in kleinen Stücken
(Paprika kommt normalerweise nicht in das Curry, ich hatte noch eine halbe übrig und wollte sie verwerten)
Alles zusammen in den Varoma Einlegeboden verteilen und das Fleisch in den Varoma legen.

1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
in den Topf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

1 EL rote Currypaste
10 g Sesamöl
dazu geben und 3 Minuten/Varoma/Stufe 1 andämpfen.

1 EL Erdnußbutter
1 Stange Zitronengras in Stücken
400 g Kokosmilch
120 g Brühe
1 EL Fischsauce
dazu geben und 25 Minuten/Varoma/Stufe 2 garen.

1/2 Bund Thai-Basilikum hacken



Bei Bedarf die Sauce abschmecken.

Das Gemüse in eine vorgewärmte Schüssel geben, die Sauce darüber gießen, den frisch gehackenten Basilikum darüber streuen und am besten mit einem duftenden Reis servieren.

Ich koche Basmatireis sehr gerne mit einem in grobe Stücke geteilten Pandan-Blatt. Das gibt ein tolles Aroma.

Zubereitung im Wok:
Öl erhitzen, die Fleischwürfel mit der Marinade und mit der Zwiebel in Streifen sowie dem gehackten Knoblauch kurz anbraten und beiseite stellen.
Currypaste darin etwas anrösten. Erdnussbutter hinzugeben und mit der Brühe ablöschen.
Kokosmilch hinzufügen, gut verrühren, damit keine Curry- bzw. Erdnussbutter-Klümpchen bleiben. Die Fischsauce hinzufügen.
Gemüse und Zitronengras in Stücken in die Sauce geben.
Leicht köcheln lassen bis das Gemüse bißfest ist.
Zum Schluß die Bambussprossen und das Fleisch in die Sauce geben, weiter köcheln bis alles heiß ist. Kurz vor dem Servieren mit frisch gehackenten Basilikum bestreuen.


Curry - köstlich asiatisch

Zucchini-Würzsauce süßsauer

Das Ur-Rezept zu diesem habe ich in 3-facher Mengenangabe von meiner lieben Resi, der Wirtsfrau aus meinem letzten Wohnort bekommen. Die Resi hat mit Ihrer Familie einen großen Hof mit Wirtshaus und wenn Du bei ihr Currywurst bestellst, bekommst Du diese leckere Sauce dazu serviert.


340 g Zwiebel
in den Mixtopf geben und 4 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

1 kg Zucchini in grobe Stücke (sehr große Zucchini schäle und entkerne ich)
1 gestr. EL Salz
dazu geben und mithilfe des Spatels 12-15 Sekunden/Stufe 6 zerkleinern. Die Masse 2 Stunden ziehen lassen.

250 g Zucker
200 ml Essig
1 gestr. EL Chillipulver
1 EL Curry
1 EL Paprika
1 EL körnigen Senf (mittelscharf)
2 EL Mondamin
dazu geben und 45 Minuten/100 Grad/Stufe 2 weich kochen.

Anschließend je nach Konsistenzwunsch grob oder fein pürieren und in sterilisierte Schraubgläser füllen.

Ohne TM:
in grobe Stücke geschnittene, geschälte Zucchini, Zwiebel und Salz zwei Stunden ziehen lassen. Alles zusammen weichkochen, pürieren und abfüllen.

Diese Sauce verwende ich warm oder kalt zu gegrillem Fleisch, Fisch aber auch zu gebratenen Würstchen oder als Beigabe zu Currys.

Sind so kleine Pflänzchen ...

... mit kleinen Blättchen dran -
darf man niemals pflücken,
die geh'n kaputt daran.

Ja, schon. Das kann schon sein.
Es geht aber nicht um Bettina Wegners Kinder*, sondern um meinen Mönchsbart. Ausgesät im Mai. Sorgfältig gewässert. Gedüngt mit Salz. Weil er das gerne mag, hab ich auf der Webseite einer Gärtnerei gelesen. Er kommt ja aus den Küstenregionen des Mittelmeers. Immer genau beobachtet, gegossen, sorgfältig vor Hagel beschützt. Hat aber alles nix genützt. Die Pflänzchen kümmerten vor sich hin, wollten nicht so richtig erwachsen werden. Ende August, hat es dann gereicht!

Und zwar für genau eine kleine Mahlzeit für zwei. Mit Spaghetti, ofengerösteten Tomaten, zerpflücktem Ziegenkäse und dünnen, knusprigen Speckscheiben. Normalerweise nichts, was ich bloggen würde. Aber es ist eben mein Mönchsbart, der verdient sich einen Beitrag. Und ich gebe nicht auf: Ich probier es nächstes Jahr wieder!


Spaghetti mit Mönchsbart und ofengerösteten Tomaten
für zwei Personen

250 g Spaghetti
ca. 200 g ofengeröstete Tomaten
1 rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
30 g Butter
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
50 g Bauchspeck, in dünnen Scheiben
2 Stück Picandou
etwas Mönchsbart (Küchenschabe: die Ernte eines Jahres)



Den Mönchsbart sorgfältig putzen und ungefähr fünf Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. In einer beschichteten Pfanne die Speckscheiben knusprig braten und auf Küchenpapier entfetten. In derselben Pfanne die Zwiebelstreifen in Butter knusprig braten. Die ofengerösteten Tomaten und den Knoblauch dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zwei Drittel der Speckscheiben hineinbröseln.


Die Spaghetti al dente kochen. Kurz bevor die Spaghetti fertig sind, den blanchierten Mönchsbart unter die Tomaten rühren. Die Tomaten-Mönchsbart-Sauce über die Spaghetti geben und mit zerbröseltem Picandou und den restlichen Speckscheiben servieren. Dazu einen einfachen Chianti San Vito 2010. So fein!

Der Mitkoch meint allerdings, der Mönchsbart hat sich auf den feinen Geschmack dieser Pasta nur minimal ausgewirkt ...


*)