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Mailänderli- Halloween-Finger

Normalerweise interessiert mich dieser Halloween-Hype überhaupt nicht, doch es steht für morgen eine Einladung zu einer gruseligen Filmnacht in einem Heimkino an und so entschloß ich mich als Mitbringsel Kekse zu backen. Finger-Kekse also....oder Gruselfinger.
Als Grundlage habe ich mir das alte südschweizerische Rezept für Mailänderli aus Olli Leeb's Buch "Die feinsten Plätzchen Rezepte" ausgesucht. Leider haben wir neulich beim Stollen backen sämtliche Rosinenvorräte verbraucht, sodaß ich auf die 40 g (gehackt) verzichten muß.


Wer hat, zerkleinert 40 g Rosinen 4-5 Sekunden/Stufe 5 und füllt sie um.

60 g geschälte Mandeln
in den Mixtopf geben, 10 Sekunden/Stufe 10 zerkleinern und umfüllen.

125 g zimmerwarme Butter
125 g Zucker
in den Mixtopf geben und 1 Minute/Stufe 4-5 schaumig rühren.

2 frische Eier
Abrieb von 1 unbehandelte Zitrone
60 g gemahlene Mandeln
40 g zerkleinerte Rosinen
250 g Mehl
dazu geben, 30-40 Sekunden Stufe 4 zu einem Teig verkneten und in Frischhaltefolie zugedeckt mindestens 2 Stunden kühl stellen

Aus dem Teig fingerdicke Röllchen formen, eine halbierte Mandel als Fingernagel in den Teig drücken,mit einem Messer die Rillen der Gelenke markieren, mit

1 verklepperten Eigelb
bestreichen und erneut kühl stellen.

Bei 190 Grad Ober-/Unterhitze ca- 15-18 Minuten backen und ggf. mit roter Lebensmittelfarbe "verzieren.

Ich habe die doppelte Menge der o.g. Teigzutaten gemacht, daraus werden in den nächsten Tagen noch echte Mailänderli Guetzli ausgestochen.



Ausprobiert: Puddinghörnchen

Sind süße Stückle nicht was Feines? Dabei ist es ganz egal ob es Hefeschnecken, Plunderteilchen oder Croissants sind. Und wenn sie auch noch mit Vanillepudding gefüllt sind, dann mein Glück perfekt.
Das Rezept ihrer schnellen, soften Pudding-Hörnchen hat Slava im letztem Jahr verbloggt und "dem Regen sei Dank", heute habe ich sie ausprobiert. Für die Füllung habe einen selbstgemachten Vanillepudding gekocht.
Fazit: die Hörnchen sind richtig, richtig lecker!


300 ml Milch
2 Eigelb
1 Prise Salz
4 EL Zucker
1 Msp. gemahlene Vanille
30 g Speisestärke
in den Mixtopf geben, kurz auf Stufe 2 verrühren und 5 Minuten/100 Grad/Stufe 2 zu einem dicken Pudding kochen.
Umfüllen und mit Frischhaltefolie bedeckt abkühlen lassen.

Mixtopf spülen und den Backoden auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

250 ml Milch
in den Mixtopf wiegen und 2 Minuten/ 37 Grad/Stufe 1 erwärmen.

1/2 Würfel Hefe
4 EL Zucker
Dazu geben, weitere 2 Minuten/ 37 Grad/Stufe 1 erwärmen bis sich die Hefe aufgelöst hat.

500 g Mehl (550er)
1 Prise Salz
1 P. Backpulver
1 Eigelb
100 ml neutrales Öl
in den Topf wiegen und 3 Minuten/Teigstufe verkneten.

Den Teig mit wenig geölten Händen entnehmen, zu einer Rolle formen und in 8-10 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück länglich ausrollen, wie auf dem Foto einschneiden, mit Pudding füllen, von der Puddingseite her aufrollen. Nachdem ich den Pudding einmal eingeschlagen habe drücke ich die Enden etwas zusammen damit die Füllung nicht heraus läuft.
Dann lege ich die fertigen Hörnchen auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backgitter, verkleppere 1 Eigelb mit etwas Sahne und bestreiche sie damit und bestreue sie mit gehackten Mandeln oder Mandelbättchen.

In 12 - 15 Minuten nicht zu dunkel backen. Bei meinem Herd waren sie in 12 Minuten genau richtig.

In 4 Stück habe ich etwas selbstgemachten Eierlikör unter die Puddingmasse gerührt...hmmmmmmm







Faschingskrapfen

Das Ur-Rezept dieser Faschingskrapfen stammt aus dem Thea-Forum. Dort habe ich einige Zeit an diversen Testkochen teilgenommen.
Ich habe das Rezept für den Thermomix umgeschrieben und wenig modifiziert. Das Ergebnis sind wunderbare lockerluftige Krapfen. Schaut selbst:


210 ml Milch
1/2 TL Salz
16 g Hefe
Für den Ansatz die Zutaten in den Mixtopf geben und 3 Minuten/37 Grad/Stufe 1 erwärmen. Umfüllen und zugedeckt an einem warmen Platz 30 Minuten stehen lassen.
50 g feiner Zucker
70 g sehr weiche Butter
1 ganzes Ei + 3 Eigelb
in den Mixtopf geben und 1 Minute/Stufe 4 verrühren.

500 g Mehl
Vorteig
Abrieb von 1/2 Zitronenschale
1 P. Bourbon Vanillezucker
1 EL Essig
1 kleines Gläschen Rum 38 %
dazu geben und 3 Minuten/ Brotteigstufe kneten.

Den Teig 15 Minuten gehen lassen und nochmals 1 Minute/Brotteigstufe kneten.

Umfüllen und mit einem Küchentuch bedeckt 20 - 30 Minuten gehen lassen bis der Teig zu doppeltem Volumen aufgegangen ist. Das dauert je nach Zimmertemperatur kürzer oder länger.
Aus dem Teig die Luft heraus arbeiten und weitere 20 Minuten ruhen lassen.

Zu einer Rolle formen, in 12-14 Stücke teilen. Jedes Teigstück mit Hand und Daumen umschließen. Dabei liegt der Handballen während des Rollens auf der Arbeitsfläche auf.  Zu runden Kugeln schleifen und die Teiglinge auf eine Backfolie gesetzt mit Frischhaltefolie abdecken. Hierbei sammelt sich der Hefedampf und hilft zusätzlich beim Gehen.

Wenn die Teiglinge locker aufgegangen sind, die Plastikfolie entfernen, an einem kühlen Ort ca. 20 Minuten erkalten lassen. Dadurch soll sich auf der Oberfläche eine leichte Hautfläche bilden.

Das Fett in der Friteuse auf 170 Grad aufheizen.
Jeweils 4 Krapfen mit der Oberseite zuerst ins Fett legen, sofort Deckel schließen. Damit bildet sich im Topf Hefedampf. Dieser hilft der nicht so gut gegangen Unterseite der beim Gehen.
Nach 3 Minuten umdrehen, Deckel geöffnet lassen, nach weiteren 1,5 Minuten herausnehmen, auf Küchenkrepp legen und noch warm mit einer Gebäckspritze (lange Tülle) mit erwärmter Marmelade oder beliebiger Creme füllen.

Der weiße Streifen in der Mitte ist ein Qualitätsmerkmal was so viel wie "schön locker aufgegangen" bedeutet.

Zum Schluß mit Puderzucker bestäuben oder in Zucker oder Zimtzuckergemisch wenden oder mit Puderzucker bestäuben.

Am liebsten mag ich sie mit Aprikosenmus, Hagebuttenmus oder Eierlikörcreme gefüllt.



Blogevent "Im Glas gemixt - Fix für Lecker"

Eine Backmischung für (m)eine ganz liebe faule Köchin, pünktlich zum 1. Advent, weil sie meine Advent-Gewürzschnitten gar so gerne mag.
Sie muß nur noch 80 g weiche Butter schaumig rühren, 2 Eier einzeln darunter rühren, 60 ml Milch und die Backmischung dazu geben, den Teig in eine Brownie-Form streichen und 20 Minuten bei 180 Grad backen.

Es ist zwar ein altes, aber bei uns sehr beliebtes Rezept, paßt aber in der neuen Aufmachung perfekt zu Nina's Blogevent Im Glas gemixt - Fix für Lecker


Die Lagen der Reihe nach in ein 3/4 l Glas geschichtet:

200 g braunen Zucker
100 g Mehl mit 1 TL Backpulver vermischt
2 EL Zucker mit 1/2 TL Kakao und 1 geh. TL Weihnachtsgewürz vermischt
100 g Mehl
100 g Walnüsse gehackt
100 g Mandeln gehackt

Blog-Event: Im Glas gemixt – Fix für… lecker!


Kokosnuß-Makronen

Diese kleinen Schönheiten sind der Grund weshalb die Kokosnuß den Weg in mein Herz gefunden hat. Mit wenigen Zutaten zaubert man ein kleines, zuckersüßes, außen knusprig und innen saftiges Vergnügen das nicht nur an Weihnachten schmeckt.

Bisher habe ich die Masse in einem Töpfchen auf dem Herd erwärmt, aber das kann das Maschinchen genausogut. Auf dem Herd darauf achten, daß es nicht zu heiß wird. Wenn man die Masse mit der Hand berührt und sie ist gut warm dann ist es genug.


Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

für 30-35 Stück (je nach Größe)

200 g geriebene Kokosnuß
200 g Zucker
3 Eiweiß
1 Prise Salz
1-2 EL Mandel- oder Orangenlikör
in den Mixtopf geben und 3 1/2 Minuten/60 Grad/Stufe 1 erwärmen und miteinander vermischen, dabei 2-3 Mal die Masse vom Rand schieben. Abkühlen lassen und Mithilfe von 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backgitter (Oder Oblaten) formen und 12 Minuten hell backen.

Wer mag kann die Makronen noch in flüssige Schokolade tauchen, dünn mit Schokostreifen überziehen oder einfach in natura belassen.




Safran-Kipferl

Safran ist aus zwei Gründen für mich interessant: einmal gefällt mir die sonnengelbe Farbe die an die Speisen übertragen werden und ich mag diese dezent herbe Süße. Also wer den Geschmack von Safran mag, mag auch diese Kipferl.
Ich zumindest mag sie sehr und sie zählen seit 2 Jahren in der Vorweihnachtsszeit zu meinen Top Favorites. Das Rezept stammt von einer Kochfreundin aus meinem alten Forum.
Einzig die Menge an Kurkuma habe ich geändert, hier will ihr Rezept 1/2 TL.


Für ca. 35-40 Stück

50 g abgezogene Mandeln
in den Mixtopf wiegen und 10 Sekunden/Stufe 8 mahlen.
 
150 g Mehl
100 g kalte Butter in Stücken
40 g Zucker
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Döschen gemahlener Safran
1/4 TL Kurkuma
einige Tropfen Butter-Vanille-Aroma
1 Eigelb
dazu geben und 45 Sekunden/Stufe 4 oder von Hand verkneten.
Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und gekühlt ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Aus dem Teig kleine Kipferl formen, auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backgitter legen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 12-14 Minuten backen. 
Die Kipferl noch warm im Zucker wälzen.


Lebkuchen-Brownies


Mela von touche-à-tout wünscht sich
Beiträge rund ums Weihnachtsgebäck.
Da mach ich doch gerne mit. Meine Lebkuchen-Brownies sind herrlich süß und saftig - genau richtig für die Pflege des "mittleren Rings". :)


Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

Vorbereitung:

200 g Haselnußkerne
in den Mixtopf geben, 4 Sekunden Stufe 7 zerkleinern und umfüllen.

Marzipan:

200 g Mandelkerne
in den Mixtopf geben, mit Wasser bedecken und 4 Minuten/Varoma/Linkslauf/Stufe 1 erhitzen. Anschließend durch das Garkörbchen abseihen und die Mandeln aus der Schale drücken

200 g Zucker
10 Sekunden/Stufe 10 mahlen.

die geschälten Mandeln
dazu geben und 30 Sekunden/Stufe 10 fein mahlen.  Zwischendurch den Deckel öffnen und das Mandelmehl von der Seitenwand nach unten schieben.

30 g Amaretto
zufügen und 2 Minuten/Brotteigstufe verkneten. Umfüllen, Mixtopf braucht nicht gespült werden.

60 g Orangeat
1 EL Zesten von einer Bio-Orange
in den Mixtopf geben und 8 Sekunden/Stufe 7 zerkleinern.

200 g Marzipan
40 g neutrales Öl
dazu wiegen und 15 Sekunden/Stufe 3 miteinander vermischen.

gem. Haselnüsse
300 g Milch
250 g Mehl
50 g Zucker
50 g  Zuckerrübensirup
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
1 geh. TL selbstgemachtes Weihnachtsgewürz
2 EL Back-Kakao
1 Prise Salz
1 geh. TL Hirschhornsalz in 2 EL Wasser aufgelöst
dazu geben und das Ganze 40 Sekunden/Stufe 4 zu einem glatten Teig rühren.

Den eckigen Backrahmen (Lumara) ca. 25 x 28 cm auf das mit Backfolie ausgelegte Backgitter legen, den Teig darin gleichmäßig verstreichen und 30 Minuten backen. Backofen ausschalten und weitere 5 Minuten nachbacken. Ausküphlen lassen.

150 g Sahne aufkochen, von der Kochstelle nehmen und
150 g Zartbitter-Schokolade darin auflösen.

Den Guß auf die Teigplatte gießen, dabei die Form so schräg halten, daß das Schokoladengemisch schön  in alle Ecken fließen kann.

Mit
2 EL gehackte Pistazien
1 EL Orangenzesten
garnieren und am besten über Nacht ziehen lassen.
Dieser Schokoguß läßt sich prima schneiden und zerbricht nicht.


Biscotti di Prato (Cantuccini)



Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

200 g Rohrohrzucker
1 TL getr. Orangenschale (siehe Tip)
1 TL getr. Zitronenschale (siehe Tip)
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker (selbstgemacht)
1 TL Backpulver
2 Eier
1 Eigelb
20 g Pastis (Anislikör)
in den Mixtopf geben und 1 Minute/Teigstufe kneten.

200 g ungeschälte Mandeln
dazu geben und 35 Sekunden/Teigstufe darunter kneten.

Den Teig in 3 Portionen teilen, mit bemehlten Händen auf einer gut gemehlte Arbeitsfläche Stränge von ca. 3 cm Durchmessern formen, auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech legen, mit dem übrigen Eiweiß bestreichen und 30 Minuten backen.

Die Laibe mit einem scharfen Messer schräg in ca. 1-1,5 cm breite Scheiben aufschneiden, dicht an dicht auf das Backblech legen, Backofen ausschalten und  mit der Resthitze weitere 15-17 Minuten trocknen lassen.

Vollständig auskühlen lassen und in einem geeigneten Gefäß aufbewahren.

Tip: getrocknete Orangen- bzw. Zitronenschale kaufe ich zu jeweils 100 g Päckchen im Internet.
Die jeweilige Sorte gebe ich in den Mixtopf und pulverisiere sie in 40 Sekunden/Stufe 10.

Variante: für weihnachtliche Cantuccini gebe ich noch einen TL von meinem selbst gemachten Adventsgewürz mit in den Teig.


 


Amerikaner

 

Backofen auf 175 Grad vorheizen.

100 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
in den Mixtopf geben und 30 Sekunden/Stufe 3 schaumig rühren.

Ohne TM:
Mit einem Handrührgerät/Küchenmaschine oder von Hand schaumig rühren.

1 EL selbstgemachter Vanillezucker
1 Prise Salz
1 P. Vanillepuddingpulver
30 g  Milch
200 g Mehl
50 g Speisestärke
Zitronenabrieb
2 TL Backpulver
in den Mixtopf zur Butter-/Zuckermasse wiegen und 30 Sekunden/Stufe 4 vermischen.

Ohne TM:
Mit einem Handrührgerät/Küchenmaschine oder von Hand alle Teigzutaten zu einer homogenen Masse vermischen.

Mit einem Eßlöffel je nach Größe 7-10 Teighäufchen auf das mit Backfolie ausgelegte Blech setzen, Nicht platt streichen, durch das Backen bekommen sie Ihre richtige Form.
Anschließend ca. 17 - 20 Minuten backen.

200 g Puderzucker
Zitronensaft
miteinander vermischen. Nur ganz wenig Saft verwenden, der Guß sollte zwar zähflüssig aber noch streichbar sein.

Das noch warme Gebäck mit dem Guß überziehen und auskühlen lassen.



Poffertjes

Diese hölländische Spezialität würde ich am ehesten mit unserem flaumigen Kaiserschmarrn vergleichen. Dieses Gebäck wird in einer speziellen Pfanne gebacken. Im Original verwendet man Hefe.
Man ißt sie dort mit einem kleinen Stück Butter und Puderzucker bestreut - etwas too much für meinen Geschmack.


Rezept für 2 Pfannenfüllungen (2x15 Stück)

50 g Mehl
40 g Milch
10 g Zucker
10 g weiche Butter
2 Eigelb
1 TL Backpulver
in den Mixtopf geben und 20 Sekunden/Stufe 4 glatt rühren und den Teig 15 Minuten ruhen lassen.

Ohne TM:
Alles zu einem glatten Teig rühren.

2 Eischnee
mit dem Schneebesen steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.


Die Poffertjes-Pfanne erhitzen und in jede Mulde 1 Messerspitze Butter gleiten lassen. Anschließen je 1 TL Teig in die Mulden füllen und von jeder Seite goldgelb ausbacken.


Uns schmecken sie am besten mit Puderzucker bestreut oder mit Eierlikör und frischen Früchen.


Dies ist mein Beitrag zur


Alle sonntagssüßen Leckereien werden heute von Kathrin gesammelt und bei Facebook veröffentlicht.

Streuseltaler mit Blaubeeren


Heut rausch ich mal wieder mit meinem Bäckerwägele an und was hab ich drin? Leckere Süße Stückle.


Vanillepudding:

500 g Milch
2 EL Vanillezucker (selbst gemacht)
30 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eidotter
35 g Speisestärke
in den Mixtopf geben und 8 Minuten/100 Grad/Stufe 3 kochen. In eine Schüssel geben und auskühlen lassen.

Streuselteig:

80 g Mehl
70 g kalte Butter
70 g Zucker
in den Mixtopf wiegen und 20 Sekunden/Stufe 4 vermischen und umfüllen.

Hefeteig:

14 g Hefe
50 g Zucker
120 g Milch
1 Prise Salz
in den Mixtopf geben und 2 1/2 Minuten/37 Grad/Stufe 2 erwärmen.

350 g Mehl
50 g  zimmerwarme Butter
1 Ei
dazu geben und 2 Minuten/Teigstufe verkneten.
Den Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Den aufgegangenen Hefeteig gut durchkneten, zu einer Rolle formen und in 8-10 gleiche Teile schneiden. Daraus runde Taler formen, auf mit Backfolie ausgelegte Bleche legen, Vanillepudding aufstreichen (den Rest aufessen),

125 g frische Blaubeeren
darauf verteilen, mit den Streuseln bestreuen und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Streuseltaler ca. 15-18 Minuten hell backen.


Dies ist mein Beitrag zur



Alle sonntagssüßen Leckereien werden heute auf
Facebook und von Julie mat & mi gesammelt.



Pudding-Schnecken



Pudding kochen:

500 g Milch
30 g Zucker
2 Eigelb
35 g Speisestärke
50 g Mandelstifte
Mark von 1 Vanilleschote
in den Mixtopf geben und 7 Minuten/100 Grad/Stufe 3 kochen.
In eine breite Schale geben, abdecken und auskühlen lassen.

Hefeteig bereiten:

120 g Milch
50 g Zucker
20 g Hefe
in den Mixtopf wiegen und 2 Minuten/37 Grad/Stufe 2 erwärmen.

500 g Mehl
100 g zimmerwarme Butter
2 Eier
dazu geben und 2 Minuten/Teigstufe zu einem Teig verkneten.


Umfüllen und abgedeckt einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.
Den inzwischen abgekühlten Pudding dünn auf den Teig streichen. Anschließend von der langen Seite her vorsichtig aufrollen damit der Pudding nicht an den Seiten austritt.
Die Rolle in 1-2 cm breite Stücke schneiden. Besonders wichtig: schneiden - nicht drücken.
Die Puddingschnecken nicht zu eng aneinander auf das mit Backfolie ausgelegte Backblech legen und abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.


Bei 180 Grad 20 Minuten backen.
Mit einer Glasur versehen oder mt Puderzucker bestreut servieren.

Schwäbische Fasnetskiachle



Zutaten:

350 g Mehl
110 g Milch
30 g Hefe
1 Ei
2 Eigelb
35 g Zucker
1 TL Zitronenschale
1 EL selbst gemachten Vanillezucker
1 Prise Salz
15 g Rum
70 g weiche Butter

Öl zum Ausbacken (Friteuse oder Topf)

Zubereitung:

Milch + Hefe + einem Löffel Zucker + 50 g Mehl in 2 Minuten/37 Grad/Stufe 1 erwärmen.
Das restlichen Zutaten zufügen und 2 Minuten/Brotteigstufe verkneten.

Ohne TM:
Aus lauwarmer Milch + Hefe + einem Löffel Zucker + 50 g Mehl einen Vorteig bereiten, diesen zugedeckt 1/2 Stunde an einem warmen Platz gehen lassen.
Restliche Zutaten zufügen, gut durchkneten, weitere 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Teig auf bemehlter Arbeitsfläche gut durchkneten, das Teigstück dabei schön von innen nach außen drücken, den entstandenen Teiglappen nach innen schlagen und wieder von innen nach außen kneten.
Weiter wie folgt:

Den Teig auf eine leicht geölte Backfolie geben, mit den Händen zu einem Rechteck auseinanderformen und zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen.
Mit dem Spatel Rechtecke ausschneiden und in heißem Öl schwimmend von jeder Seite ausbacken.

Auf Küchenpapier abtropfen lassen und in Zucker oder Zimtzucker wälzen.

Die Menge ergibt ca. 16 kleine luftig lockere Fasnetskiachle.




Kaum da schon weg - mein Rezept Quarkbällchen



250 g Mehl
1/2 P. Backpulver
125 g Zucker
2 Eier
1 EL selbstgemachter Vanillezucker
Zitronenabrieb
250 g Quark

In den Mixtopf füllen und 1 Minute/Teigstufe verkneten.

OhneTM:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

In einem Topf oder Friteuse Öl erhitzen.

Den Teig mit 2 Esslöffeln abstechen und im heißen Fett schwimmend ausbacken, bis sie goldbraun sind, mit einer Schaumkelle herausnehmen, kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die Quarkbällchen in Zucker oder Zimtzucker wenden.

Die Masse ergibt ca. 16 luftig lockere Bällchen.