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Vollkorn-Butter-Toast mit 4-Saat-Mischung



300 g Milch
100 g Wasser
1/2 Würfel Hefe
4 EL Zucker
2 geh. TL Salz
1 EL Zitronensaft
alle Zutaten in den Mixtopf geben und 3 Minuten/37 Grad/Stufe 2 vermischen.

100 g Dinkelvollkornmehl
100 g Weizenvollkornmehl
400 g Brotmehl Type 700
dazu wiegen und 3 Minuten/Brotteigstufe kneten.

60 g zerlassene Butter
40 g 4-Saat-Mischung (Adler Mühle Bahlingen) oder Saaten nach Wahl
dazu wiegen und nochmals 1 Minute/Brotteigstufe verkneten.
In eine Schüssel (am Besten mit Deckel) umfüllen, verschließen und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.


Der Teig muß sich sichtbar vergrößert haben.
Zwischendrin aus dem gegangenen Teig 2 Mal die Luft heraus kneten.

Das Teigstück auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut verkneten und zu einem der Backform entsprechenden Brotlaib formen.
In eine vorbereitete Kastenform füllen und am besten mit Frischhaltefolie abgedeckt noch einmal gut aufgehen lassen.

Währendessen den Backofen auf 210 Grad vorheizen und dann das Brot bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen. Am Ende den fertigen Laib aus der Form nehmen und noch weitere 5 Minuten nachbacken. Das stabilisiert das "Gerüst".

Meine ausziehbare Kastenform hat in der kleinsten Einstellung eine Größe von L/B/H 26x15x10 cm. Das Vollkorntoast darin ist sehr hoch aufgegangen, die Scheiben passen gerade noch in den Toaster.

Nichts für Puristen



Wenn die jungen Damen bei uns essen, kochen wir natürlich Gerichte, die ihnen besonders gut schmecken. Ein Klassiker sind die in Milch gekochten und dann knusprig frittierten Hendlhaxerln mit Curry-Erdäpfel-Salat. Das Hendlhaxerl-Rezept kommt - glaube ich - ursprünglich von Nigella Lawson.

Achtung: Puristen bitte jetzt keinesfalls weiterlesen!
Denn der Curry-Erdäpfel-Salat hat sich im Lauf der Zeit aus dem "normalen" Erdäpfelsalat entwickelt. Die jungen Damen verweigerten zuerst den Zwiebel, dann probierten sie den Salat mit etwas Sauerrahm drin. Bei den Erdäpfeln bestehen wir alle auf mehligen, vorzugsweise aus dem Mühlviertel. Sie schmecken uns einfach besser. Irgendwann einmal experimentierten wir mit Currypulver und so kam eins zum anderen.

Ich weiß, dass dieser Salat nur mehr wenig mit dem traditionellen österreichischen Erdäpfelsalat gemeinsam hat, aber bei uns erfreut er sich sehr großer Beliebtheit, und das ist ja das Wichtigste. Ach ja, als Salatöl hat sich hierzu inzwischen Haselnuss- oder Walnussöl durchgesetzt.

Knusprige Hühnerkeulen mit Curry-Erdäpfel-Salat
für 4 Personen

8 Hühnerkeulen
ca. 1 l Milch
Salz
180 g Mehl
3 TL Salz
3 TL Chiliflocken
2 Eier, versprudelt
Erdnussöl zum Frittieren

Am Vortag die Hühnerkeulen in einen Topf schlichten und mit gesalzener Milch aufgießen, so dass alle Stücke vollständig mit Milch bedeckt sind. Am nächsten Tag die Milch zum Kochen bringen und die Hühnerkeulen ungefähr eine Stunde sanft köcheln. Etwas auskühlen lassen, aus der  Milch heben, vorsichig säubern und die Teile auf ein Gitter legen.

Einen Teller mit versprudeltem, gesalzenen Ei bereitstellen. Das Mehl mit dem Salz und den Chilflocken in ein festes Sackerl, am besten ein Tiefkühlsackerl geben. Die Hühnerkeulen immer einzeln in das Sackerl geben, kräftig schütteln, sodass die Keule ganz bemehlt ist. Herausnehmen, im Ei wenden und den Vorgang mit dem Sackerl wiederholen.



Die so bemehlten Hühnerkeulen auf einem Gitter 15 Minuten antrocknen lassen. Das Öl stark erhitzen. Die Hühnerteile darin frittieren, bis sie rundherum knusprig braun sind. Bei uns hat das ungefähr acht bis zehn Minuten gedauert. Auf Küchenpapier entfetten. Mit dem Curry-Erdäpfel-Salat servieren.

Curry-Erdäpfel-Salat

700 g Erdäpfel
1 Becher Sauerrahm
2 TL Currypulver (Anapurna von Ingo Holland)
etwas Essig (James Grieve von Gegenbauer)
lauwarme Suppe nach Bedarf
Salz, Pfeffer
1 Handvoll gehackte Petersilie
Walnuss- oder Haselnussöl
auf besonderen Wunsch ein paar Cocktailtomaten, geviertelt

Die Erdäpfel in der Schale weich kochen. Etwas auskühlen lassen. Schälen und grob-blättrig schneiden. In einer großen Schüssel Sauerrahm mit Curry, Suppe, Essig und Salz glatt rühren. Die Erdäpfel dazugeben und gut durchmischen. Eine Handvoll gehackte Petersilie und die Tomatenviertel unterheben. Abschmecken, nach Belieben noch Suppe oder Rahm zugeben (wir mögen den Salat relativ flüssig). Ganz zum Schluss Walnuss- oder Haselnussöl untermischen.

Trockene Datteln wieder saftig und frisch

 
Wenn wir ein Packet Datteln kaufen, dann glänzen sie zwar immer wunderschön, doch oft kommt zu Hause beim Öffnen dann die große Enttäuschung. Sie sind trocken und keinesfalls so saftig wie ihr Glanz uns andeutet. Heute zeigen wir, wie solche Datteln doch noch in wunderbar saftige, frische Datteln verwandelt werden können.

Zutaten für 200 bis 250 g Datteln:
1 Tl Traubenzucker
1 Tl Zucker
2 Tl Wasser
  1. Datteln aus der Packung nehmen.
  2. In einem Sieb kurz abwaschen. 2 bis 5 Minuten (je nach Trockengrad der Datteln) in einer kleinen Schüssel bedeckt mit Wasser einweichen. Dann in den Sieb schütten und abtropfen lassen.
  3. Auf einen Rost ein sauberes, altes Baumwolltuch legen und die Datteln darauf lose verteilen.
  4. In das Backrohr bei Umluft 50 °C bis 70 °C abtrocknen lassen. Durch die Wärme beginnen sie sich etwas aufzublähen und ihre Haut zu straffen. Die Trockenzeit hängt von der Saugfähigkeit der Baumwollunterlage und der Anhaftenden Feuchtigkeit ab und liegt zwischen 15 bis 30 Minuten.
  5. Inzwischen in einem kleinen Topf Traubenzucker, Zucker und Wasser verrühren und einmal kurz aufkochen lassen.
  6. Abgetrocknete Datteln in den Sirup geben und vorsichtig durchrühren bis alle Datteln gleichmässig mit dem Sirup benetzt sind.
  7. Baumwolltuch mit einem Streifen Backpapier auf dem Rost austauschen.
  8. Datteln auf dem Backpapier verteilen.
  9. Nochmals im Backrohr bei Umluft 50 °C bis 70 °C abtrocknen lassen. Der Glukosesirup muss nicht ganz Trocken werden, sondern darf sich noch ein wenig klebrig anfühlen.
  10. Auskühlen lassen und genießen.
 geöffnete Packung mit trockene Datteln
 im Wasser eingeweicht
 nach dem Trocknen auf dem Baumwolltuch
 Glukosesirup benetzt nur den Boden eines kleinen Topfes
Datteln im Glukosesirup gewälzt
Rost mit Backpapierstreifen
Datteln nach dem Abtrocknen
Tipp:
Wer keinen Traubenzucker hat, kann es auch mit normalen Läuterzucker versuchen: 1 Esslöffel Zucker mit 1 Esslöffel Wasser einmal kurz aufkochen. Der Zucker muss vollständig im Wasser gelöst sein.

Für Erbsenprinzessinnen ...



Wochentags gibt es im Küchenschaben-Haushalt oft Pasta. Weil das einerseits schnell und ohne viel Aufwand geht, und weil der Mitkoch neben Risotto nichts lieber als Nudeln isst. Durchaus auch mal mit einem Gläschen Sugo, das wir uns aus dem Urlaub mitgebracht haben. Und viel Salat dazu. Beim Käse zum Drüberstreuen kommt an erster Stelle Parmesan, dann auch schon mal Pecorino, Ricotta affumicata (aus dem Friaul-Urlaub - eingefroren) oder Caciocavallo, da sind wir nicht so heikel. Bei Luisa vom wednesday chef habe ich das folgende Pasta-Rezept ausgegraben und etwas abgewandelt:

Tagliatelle mit Creme von jungen Erbsen

2 EL Olivenöl
2 kleine Schalotten, fein gehackt
400 g junge Erbsen
Salz, Pfeffer
2 EL Butter
50 g Beinschinken, in Streiferl geschnitten
Saft einer halben Zitrone
1/2 TL Chiliflocken
geriebener Parmesan
1 EL gehackte Minzeblätter

Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Schalotten, ungefähr zwei Drittel der Erbsen und Chili sanft braten, bis die Erbsen weich sind, ungefähr zehn Minuten. Die Schalotten-Erbsen-Masse vom Herd nehmen und pürieren, salzen und pfeffern und mit Zitronensaft abschmecken.

In der gleichen Pfanne Butter schmelzen. Schinken und die restlichen Erbsen darin sanft braten, etwa fünf Minuten. Die pürierten Erbsen zufügen. Kurz bevor die Tagliatelle al dente sind, einen Schöpfer vom Kochwasser abnehmen und gemeinsam mit den gehackten Minzeblätter unter das Erbsenpüree rühren. Die fertigen Nudeln abgießen, noch etwas vom Kochwasser aufheben, um bei Bedarf die Konsistenz der Sauce regulieren zu können. Sie sollte nicht zu trocken und nicht zu flüssig sein. Die Nudeln mit der Erbsensauce mischen und sofort servieren. Mit Parmesan bestreuen.

Anmerkung: Bei Luisa gibts keinen Schinken dazu. Außerdem nimmt sie einen Esslöffel Honig, keinen Zitronensaft und keinen Chili. Das haben wir beim ersten Nachkochen auch probiert, war uns aber eindeutig zu süßlich. Daher haben wir es etwas unserem Geschmack angepasst.  Speck würde vielleicht noch besser passen, die Sauce verträgt durchaus etwas Kräftiges.

Streuseltaler mit Blaubeeren


Heut rausch ich mal wieder mit meinem Bäckerwägele an und was hab ich drin? Leckere Süße Stückle.


Vanillepudding:

500 g Milch
2 EL Vanillezucker (selbst gemacht)
30 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eidotter
35 g Speisestärke
in den Mixtopf geben und 8 Minuten/100 Grad/Stufe 3 kochen. In eine Schüssel geben und auskühlen lassen.

Streuselteig:

80 g Mehl
70 g kalte Butter
70 g Zucker
in den Mixtopf wiegen und 20 Sekunden/Stufe 4 vermischen und umfüllen.

Hefeteig:

14 g Hefe
50 g Zucker
120 g Milch
1 Prise Salz
in den Mixtopf geben und 2 1/2 Minuten/37 Grad/Stufe 2 erwärmen.

350 g Mehl
50 g  zimmerwarme Butter
1 Ei
dazu geben und 2 Minuten/Teigstufe verkneten.
Den Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Den aufgegangenen Hefeteig gut durchkneten, zu einer Rolle formen und in 8-10 gleiche Teile schneiden. Daraus runde Taler formen, auf mit Backfolie ausgelegte Bleche legen, Vanillepudding aufstreichen (den Rest aufessen),

125 g frische Blaubeeren
darauf verteilen, mit den Streuseln bestreuen und nochmals 15 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Streuseltaler ca. 15-18 Minuten hell backen.


Dies ist mein Beitrag zur



Alle sonntagssüßen Leckereien werden heute auf
Facebook und von Julie mat & mi gesammelt.



Vor dem Maibock ...



Tiefkühl-Stress. In einem Monat bringt unser Tierarzt und Jäger höchstwahrscheinlich einen Maibock und ich hab derzeit überhaupt keinen Platz mehr im Tiefkühler. Also raus mit dem Reh aus dem Kälteschlaf. Rosa gebratene Stückchen aus der ausgelösten Rehkeule bieten sich an. Dazu Kartoffeln, (natürlich) knusprig gebraten und ein Rote-Rüben-Gemüse (natürlich modifiziert) nach Tom Kime. Das Ergebnis ist so überzeugend, dass mein Mitkoch bekundet hat, die rote Rüben nur mehr so essen zu wollen ...

Rote-Rüben mit knusprigem Speck und Tomaten

3 rote Rüben
neutrales Pflanzenöl
3 Schalotten, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
6 ganz dünne Scheiben Bauchspeck, in Streifen geschnitten
6 - 8 Cocktailtomaten, grob gewürfelt
3 EL alter Balsamico-Essig (Küchenschabe: Midolini)
Saft einer halben Zitrone
5 EL Olivenöl, extra vergine (Küchenschabe: Col d´Orcia)
eine Handvoll gehackte Petersilie

Backrohr auf 90 Grad vorheizen. Die ausgelöste Rehkeule in zwei Zentimeter breite Streifen schneiden, salzen und pfeffern. In sehr heißem Öl auf jeder Seite zwei Minuten anbraten. Für ungefähr 30 Minuten ins vorheizten Backrohr geben.

Rote Rüben weich kochen (je nach Sorte eine bis eineinhalb Stunden), schälen und in grobe Scheiben schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und den Speck darin drei Minuten rösten. Schalotten und Knoblauch hinzufügen und braten, bis sie weich werden und zu karamellisieren beginnen, ungefähr fünf Minuten. Salzen und pfeffern. Den Topf vom Herd nehmen. Essig, Zitronensaft, Tomaten und Olivenöl hineingeben, solange die Schalottenmischung noch warm ist. Die noch lauwarmen roten Rüben untermischen und das Gemüse eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann die Petersilie dazugeben. Süß - säuerlich - salzig: ganz fein zu den knusprigen Kartoffelscheiben und dem rosa gebratenen Reh.
Passt aber im Sommer ganz sicher auch perfekt zu Gegrilltem!

Freitags-Füller #160



der den Freitag so besonders macht
(die fettgedruckten Stellen sind meine Füller)


1. Meine Nachbarn sind ein junges Pärchen und total nett.
2.  Meine letzte Wireless-Maus war ein Fehlkauf..
3. Es hört sich vielleicht komisch an, aber ich glaube, daß ich schon einmal gelebt habe.
4.  Jedes Hindernis ist eins zuviel.
5. Ich habe immer gedacht, daß Giersch ungenießbar ist.
6. Monika Gruber finde ich total witzig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Wochenausklang mit meinem Schatz, morgen habe ich tagsüber ein wenig Haus- und Gartenarbeit geplant, abends treffen wir uns zur Mitgliederversammlung unseres HKV und Sonntag möchte ich bei schönem Wetter radlen gehen!