Pages

Mandelmilch Panna Cotta

Für alle die Milchprodukte nicht vertragen oder Vegan essen, ist dieses Panna Cotta ein guter Ersatz. Es schmeckt aber so gut, dass jeder diese Nachspeise gerne haben wird.

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Mandelmilch:
100 g geschälte Mandeln
500 ml Wasser
Für das Panna Cotta
500 ml Mandelmilch
180 ml Reisöl
60 g Zucker
1 gehäufter TL Agar Agar
1 Vanillestange
  1. Geschälte Mandeln gut mit Wasser bedecken und 2 Stunden Quellen lassen.
  2. Wasser abgießen und Mandeln abspülen.
  3. Mandeln in einen Standmixer geben und 500 ml Wasser dazugeben.
  4. Fein pürieren und durch ein sehr feines Sieb gießen.
  5. Einen halben Liter von der Mandelmilch in einen Topf gießen.
  6. Vanillemark, Zucker und Agar Agar hinzufügen.
  7. Unter Rühren mit dem Schneebesen zum Kochen bringen und 2 Minuten kochen lassen.
  8. Von der Platte ziehen und nach und nach langsam das Öl einrühren.
  9. Weiter rühren bis das Panna Cotta Badewassertemperatur erreicht hat. (40 °C bis 43 °C)
  10. In kalt ausgespülte Dessertschalen füllen und kalt stellen.
  11. Vorsichtig den Rand lösen und stürzen.
Tipps:
  • Gehackte Mandeln statt ganze Mandeln können auch verwendet werden.
  • In schönen Portionsschalen ohne Stürzen servieren.
  • Mit Kürbiskernölkonfekt (wird noch gebloggt) und einer Mischung aus gehackten Mandeln mit Kürbiskernen garnieren.
  • Statt Mandelmilch Wasser nehmen und vor dem Hinzufügen des Öls, 1 EL angerührte Maisstärke einrühren.
  • Mit einer Soße aus Beeren servieren.
  • Mit Goldsirup oder Karamellsoße übergießen.
  • Wer die Mandelmilch trinken  oder das Panna Cotta feiner haben möchte , sollte sie vorher noch durch ein feines Tuch filtern.
  • Zucker kann nach Belieben erhöht oder verringert werden.
  • Man kann auch jedes andere Öl mit neutralem Geschmack verwenden.

Orientalische Dattel-Trüffel

Datteln sind auf Grund des Fruchtzuckers sehr süß. Mit Mandeln zusammen noch dazu energiereich und daher ideal für Kinder und Kinderparties.

Zutaten für 30 Stück:
350 g Datteln, entsteint
250 g geschälte Mandeln
20 g Honig (= 1 EL)
1 Bio-Orange
1/2 TL Zimt
2 EL Puderzucker
etwas Zimt
  1. Zimt mit Puderzucker vermischen und in eine kleine Schüssel geben.
  2. Datteln in einem grobmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser 30 Minuten dämpfen.
  3. Inzwischen die Mandeln im Backrohr bei 180 °C 10 Minuten auf einem Backblech goldbraun rösten.
  4. Mandeln mit einer Trommelreibe mittlerer Einsatz mahlen.
  5. Datteln in eine hohe Schüssel geben und mit einem Stabmixer zerkleinern.
  6. Etwas Orangenschale hineinreiben.
  7. Orange auspressen.
  8. Mandeln, Honig und zwei Esslöffel  Orangensaft hinzufügen.
  9. Mit dem Kochlöffel vermischen.
  10. Mit einer gewaschenen, noch feuchten Hand durchkneten.
  11. Bällchen formen und in der Zimtpuderzuckermischung wälzen.
 Datteln in einem grobmaschigen Sieb über Dampf
Fertige Dattel-Trüffel
ganz vorne frisch geformt, hinten in Zimt gerollt
hinten in der Mitte in der Puderzuckerzimtmischung gerollt
Tipps:
  • Statt Orangensaft, Orangenblütenwasser oder Rosenwasser verwenden.
  • Nur in Zimt wälzen.

Orangen-Gelee Bonbons

Da uns die Quittengelee Bonbons so gut gelungen waren, wollten wir dies auch einmal mit unseren Bio-Orangen versuchen. Wir fügten auch etwas von den Orangenschalen hinzu, die wir vorher leicht kandiert hatten.


Zutaten:

1 EL Wasser
2 Bio-Orangen
3 g Apfelpektin (gibt es im Reformhaus)

120 g Zucker

5 g Zitronensäure (gibt es als Briefchen in der Backabteilung zu je 5 g oder viel billiger zu 1 kg für die Entkalkung von Kaffeemaschinen im Einkaufsmarkt)

etwas Zucker
für das Kandieren der Schalen:
etwas Wasser zum Kochen der Orangenschalen
50 g Zucker
2 EL Wasser
  1. Orangen gut waschen.
  2. Eine der beiden Orangen mit einem Kartoffelschäler schälen.
  3. Die Schalen in dünne Streifen schneiden.
  4. Schalen in etwas Wasser 5 Minuten weich kochen und abseihen.
  5. 2 Esslöffel Wasser und 50 g Zucker zum Kochen bringen. Dabei ständig rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Etwas kochen lassen bis sich der Sirup klebrig anfühlt.
  6. Die Orangenschalen hinzufügen und zwei Minuten kochen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausfischen und auf ein Brett geben. In kleine Stücke schneiden.
  7. Eine beschichtete Pfanne bereitstellen.
  8. Zitronensäure mit 1 EL Wasser verrühren und bereitstellen.
  9. Ein kleines Tablett ordentlich mit Zucker bedecken.
  10. Apfelpektin mit 1 Esslöffel Zucker vermischen.
  11. Die geschälte und die ungeschälte Orange in grobe Stücke schneiden und in einen kleinen Topf geben. 1 Esslöffel Wasser hinzufügen und einen Deckel darauf geben. Die Orangen solange kochen lassen bis sie weich sind und der Saft sich abgesondert hat. Die ganze Masse durch ein Sieb pressen.
  12. Saft abmessen und eventuell mit frischem Orangensaft auf 100 ml ergänzen.
  13. Topf auswaschen und den Saft hineingießen.
  14. Das Apfelpektin mit einem Schneebesen einrühren.
  15. Bei mittlerer Hitze unter Rühren zum Kochen bringen und 1 Minute kochen lassen.
  16. 120 g Zucker hinzufügen. Unter Rühren weiter kochen lassen bis sich der Zucker gut aufgelöst hat.
  17. Orangenschalen hinzufügen und 4 Minuten weiter köcheln lassen.
  18. Sobald eine Probe auf einem kalten Esslöffel rasch geliert, die Zitronensäure hinzufügen, kurz umrühren und gleich in die beschichtete Pfanne gießen. Das muss sehr rasch gehen, da die Masse durch die Zitronensäure sofort fest wird. Pfanne rasch in alle Richtungen neigen, damit sich die Masse gleichmässig verteilt und nicht zu dick wird.
  19. Auskühlen lassen. Mit einem Teigspachtel anheben und die ganze, festgewordene Masse auf das Tablett legen.
  20. Mit einer eingeölten Ausstechform Formen ausstechen und gleich in den Zucker daneben stellen. Etwas abtrocknen lassen.
Kochende Geleemasse vor dem Hinzufügen der Zitronensäure
Gelierte, abgekühlte Masse auf Kristallzucker

Tipps:
  • Jedes Stück ganz in Zucker wälzen.
  • Die Bonbons auch ohne die Orangenschalen zubereiten.
  • Mit Schokolade glasiert, schmecken sie sicher doppelt so gut.
  • In Rechtecke geschnitten erhält man mehr Bonbons.
  • Wenn die Orangen sauer sind, dann nur 4 g Zitronensäure hinzufügen.
  • Statt die Orangen einzukochen, einfach frischen Orangensaft verwenden.

Käsekuchen mit Mandarinen

Ich sag es kurz und knapp: ich liebe Käsekuchen.
Hier habe ich ein Rezept in meiner Sammlung welches supercremig und nicht zu süß ist.
Das Rezept habe ich von einer ehemaligen Kollegin aus meiner Zeit in Baden Württemberg bekommen.



Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

3 Eier
trennen. Hierbei 2 Eigelb und 1 Eigelb in je ein Schälchen geben und zur Seite stellen.

Den Rühraufsatz einsetzen, das Eiweiß in 2 Minuten/Stufe 4 steif schlagen, umfüllen und in den Kühlschrank stellen.

Für den Boden:

170 g Mehl
2 TL Backpulver
70 g. Zucker
1 EL Vanillezucker (selbst gemacht)
2 Eigelb (aus dem Schälchen)
1 EL Milch
50 g Butter
in den Mixtopf wiegen und 30 Sekunden/Stufe 4 vermischen.

Den Teig gleichmäßig in eine Springform drücken, einen kleinen Rand hochziehen, mehrmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 - 12 Minuten backen.

Füllung:

2 P. Vanillepuddingpulver
1/2 l Milch
200 g Zucker
in den Mixtopf füllen und in 7 1/2 Minuten/100 Grad/Stufe 3 zu einem Pudding kochen.

Abrieb von 1 Zitrone
750 g Quark
zum Pudding geben und 8-10 Sekunden/Stufe 6 vermischen.

Das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unter die Quarkmasse heben und alles zusammen auf den gebackenen Boden geben.

1 Eigelb
1 EL Kaffeesahne
miteinander verrühren und vorsichtig auf die Quarkmasse gießen. Mit dem Backpinsel gleichmäßig verstreichen.

1 Dose abgetropfte Mandarinen über den Kuchen verteilen und 60 Minuten bei 160 Grad backen.

Nach dem Backen den Kuchen mit einem Messer vom Springformrand lösen und in der Form erkalten lassen.

Der Käsekuchen geht beim Backen nicht hoch, deshalb reicht eine 26er Form aus.

Kartoffeltopf

Dies ist ein einfaches, bei uns an kalten Tagen immer sehr begehrtes, wohlschmeckendes Suppengericht.
Löffeln, löffeln, löffeln....und anschließend das Bäuchle streicheln. :)


für 2-3 Personen

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 kleines Bund Suppengemüse
in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 hacken.

1 EL Öl
3 Möhren in Scheiben
dazu geben und 4 1/2 Minuten/Varoma//Linkslauf/Stufe 1 andämpfen.

1 Liter Wasser
1 EL geröstetes Suppengemüse (Gewürz)
frisch ger. Muskatnuß
1 TL Majoran
Salz- und Pfeffermühle
in den Mixtopf geben.

3 mittlere Kartoffeln gewürfelt
in das Gärkörbchen füllen, einhängen und alles zusammen 20 Minuten/Varoma/Linkslauf/Stufe 1 garen.

In der Zwischenzeit

2 Thüringer Knackwürste oder Rohpolnische
in Scheiben schneiden und ohne Fettzugabe in einer Pfanne anbraten.

Die Suppe und die gebratenen Wurstscheiben mit 1 EL gehackte Petersilie vermischen und servieren.

Pfefferminz-Drops aus Xylit

Xylit sieht aus wie Zucker, hat die selbe Süßkraft und schmeckt ähnlich wie Traubenzucker. Im Mund hinterläßt es einen erfrischenden Geschmack. Es soll auch gegen Karies wirken. Etwas Süßes was wir also laut verschiedener Studien nicht nur nach dem Zähneputzen essen dürfen, sondern sogar essen sollen. Von all den zuckerfreien Süßungsmitteln, die wir bis jetzt ausprobiert haben, ist Xylit nicht nur optisch dem Zucker sehr ähnlich, sondern schmeckt auch noch sehr gut.
sieht aus wie Haushaltszucker

Zutaten:
3 Esslöffel Xylit
1 Tropfen Pfefferminzöl
etwas grüne Lebensmittelfarbe
etwas Backpapier
  1. Etwas Xylit mit der Lebensmittelfarbe vermischen.
  2. Xylit in einem kleinen, schweren Topf erhitzen bis es flüssig wird.
  3. Lebensmittelfarbe hinzufügen.
  4. Zur Seite ziehen und das Pfefferminzöl hinzufügen.
  5. Die Masse verhält sich jetzt wie Wasser auf einem Lotusblatt. Man hat das Gefühl als würde es überhaupt nicht am Topf anhaften.
  6. Flüssiges Xylit auf ein Stück Backpapier tropfen. Die Tropfen bleiben schön auf ihrer Stelle. Sind die Tropfen zu klein ausgefallen, dann kann man sie mit einem Messerrücken zu einem größeren Tropfen zusammenführen.
  7. Zwei bis Drei Stunden aushärten lassen.
  8. In einem kleinen Glas aufbewahren.
 Xylit beginnt bereits unter 100 °C zu schmelzen
 Drops auf ein Edelstahltablett getropft (löst sich nicht so gut)
 besser: Drops auf Backpapier tropfen
kleine Tropfen wurden hier zu den größeren geschoben und vereint
Tipps:
  • Die Aromatisierung kann beliebig auch mit Aromastoffen oder anderen Ätherischen Ölen erfolgen.
  • Lebensmittelfarbe ist kein "muss". Man kann sie auch durch pflanzliche Farben ersetzen.
  • Schlecker statt der Drops für Kinder gießen.
  • Fügt man etwas Öl hinzu, härten die Bonbons rascher aus.
Weiterführende Informationen über Xylit gibt es hier:

Leberschädl mit knusprigem Erdäpfelpüree



Ein Ur-Mühlviertler Essen, an dem man die Qualität eines Wirthauses erkennen kann. Ist der Leberschädl gut, kann man dort auch alles andere essen. Leider werden die Wirtshäuser, in denen man Leberschädl überhaupt bekommt, immer weniger. Traditionell gibt es als Beilage Erdäpfelpüree und Sauerkraut. Ich hab als Kind immer Erdäpfelsalat zum Leberschädl gegessen, und mag den auch am liebsten dazu. Der Mitkoch will allerdings die traditionellen Beilagen. Als kleines Zugeständnis darf ich am Püree ein bisschen experimentieren. Ich habe drei Erdäpfelpuffer gebraten, die knusprigen Fladen dann zerkleinert und ganz kurz vor dem Servieren unter das Püree gemischt: knuspriges Erdäpfelpüree also.

Leberschädl
für mindestens 6 Personen

1 kg fetteres Schweinefleisch (Bauch und Schulter)
500 g Schweinsleber
3 Semmeln vom Vortag, in ca. 1/4 l Milch eingeweicht
3 große gelbe Zwiebeln
neutrales Pflanzenöl
1 großer Bund Petersilie
Majoran
Salz
Pfeffer
1 Schweinsnetz, gewässert

600 g mehlige Erdäpfel
Milch
Butter
Salz
Muskat



Schweinefleisch und Leber zuputzen. Die Zwiebeln in Ringe schneiden. In heißem Pflanzenöl ungefähr 15 Minuten durchrösten. Die Semmeln etwas ausdrücken. Petersilie abzupfen und grob hacken. Das Fleisch, die Leber, Zwiebeln, Petersilie und die Semmeln fein faschieren. In einer großen Schüssel  mit Majoran, Salz und Pfeffer gut durchkneten und abschmecken. Eine rechteckige Bratform etwas einfetten. Mit dem Schweinsnetz auslegen und ausreichend Netz über den Rand der Form hängen lassen, damit dann auch die Oberfläche bedeckt werden kann. Die faschierte Masse einfüllen und mit dem restlichen Netz zudecken. Im vorgeheizten Backrohr bei 160 Grad Ober-/Unterhitze ungefähr 75 Minuten braten.



Für das Erdäpfelpüree alle bis auf einen Erdapfel schälen und in Salzwasser zugedeckt weich kochen. Das Wasser abgießen. Mit einem Erdäpfelstampfer passieren - keinesfalls mit einem Pürierstab oder Mixer, weil sonst eine Masse entsteht, mit der man nur noch Tapeten an die Wand kleben kann. Mit den restlichen Zutaten sämig rühren und mit Salz und Muskat abschmecken.

Den übrigen, rohen Erdapfel raffeln und ausdrücken. Salzen. In heißem Öl zwei oder drei Erdäpfelpuffer braten, auf Küchenpapier etwas entfetten und auskühlen lassen. In kleine Stückchen brechen. Erst ganz knapp vor dem Servieren unter das Püree mischen, sonst verlieren sie die Knusprigkeit. Mit Sauerkraut servieren. Dazu geht nur ein kühles Bier, vorzugsweise ein Freistädter Bio Zwickl.