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Pizza-Gewürz

Ich liebe es meine Gewürze selbst herzustellen.
Beim Öffnen der Gewürzdose von diesem Pizzagewürz könnte ich jedesmal hineinkriechen.


aus getrockneten Gewürzen

1 EL Oregano
1 EL Bärlauch
1 EL Majoran
2 EL Basilikum
1 TL Zitronenschale
1 EL Thymian
1 EL Rosmarin
2 EL glatte Petersilie

alle Kräuter in den Mixtopf geben und 2 Sekunden/Stufe 10 zerkleinern.

2 EL Himalaya-Salz

dazu geben und 2 Sekunden/Stufe 8 nicht zu fein zermahlen.

Suppenwürze



800 g Gemüse (Karotten, Lauch, Sellerieknollen, Tomate, Petersilienwurzel, Petersilie, Liebstöckel)
100 g Salz
Pfeffer,
1/2 TL Zucker
Gemüse in groben Stücken mit dem Salz in den Mixtopf geben und mit Hilfe des Spatel
ca. 8-15 Sekunden/Stufe 5 je nach Wunsch der Feinheit zerkleinern.

Hält sich in ein Schraubglas abgefüllt im Kühlschrank ca. 1 Jahr.

1-2 EL reicht für 1 Liter Suppe.

Ideal auch als Mitbringsel.

Hähnchenbrust arabisch



2 Hähnchenbrustfilets
Salz
Pfeffer
Paprika süß
Paprika scharf
2 EL Öl

Die Hähnchenbrust würzen und in dem Öl von beiden Seiten anbraten.

1 Handvoll Kräuter (Petersilie, Thymian und Schnittlauch) hacken

2 mittlere Zwiebeln in Spalten geschnitten
1 große Fleischtomate in Spalten geschnitten
Abrieb und Saft von 1/2 Zitrone
8 getrocknete Pflaumen in grobe Stücke geschnitten
150 ml Gemüsebrühe

Die Kräuter mit den restlichen Zutaten in eine Auflaufform geben mit

Salz, Pfeffer, Paprika, Kurkuma, Kreuzkümmel, und einer Prise Chiliflocken würzen und vermischen.
Die Hähnchenbrustfilets auf das Gemüse legen und mit Alufolie abdecken.

Bei 200 Grad im Ofen 30 Minuten schmoren lassen.

Anschließend die Folie abnehmen, die Hähnchenbrust in die Folie wickeln und warm halten und das Gemüse weitere 10-15 Minuten weiterschmoren.

In der Zwischenzeit das Couscous zubereiten.

Alles zusammen anrichten.


Blumenkohl wäre schöner



Zwischendurch mal etwas Frisches, Gesundes. Trotz anhaltend eisiger Temperaturen steht ein Salat auf dem Programm. Natürlich nicht irgendeiner, sondern einer vom Londoner Großmeister. Karfiol gehört zu meinen Lieblingsgemüsen, auch der Mitkoch schätzt ihn sehr. Der hat am liebsten Karfiolsalat mit Kernöl und Zwiebeln, also einen steirischer Klassiker. Nach Verkostung dieses Rezeptes ist er sich nicht mehr so sicher, welcher besser ist ...

Gegrillter Karfiol mit Kirschtomaten, Dill und Kapern

1 kleiner Karfiol
2 EL Salzkapern, gewässert und grob gehackt
1 EL körniger Senf (Küchenschabe: Mustard Pommery)
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 EL Apfelessig
100 ml sehr feines Olivenöl
1 EL gehackter Dill
50 g Babyspinat (Küchenschabe: Vogerlsalat)
20 Kirschtomaten, halbiert
Meersalz
frisch geriebener, schwarzer Pfeffer
1 EL geröstete Pinienkerne oder Mandelblättchen

Für das Dressing die Kapern, den Senf, Knoblauch, Essig, Salz, Pfeffer und die Hälfte des Olivenöls mit dem Stabmixer zu cremiger Konsistenz aufschlagen, abschmecken.
Den Karfiol in kleine Röschen zerteilen und in kochendem Salzwasser drei Minuten blanchieren. Kalt abschrecken und abtrocknen. In einer Schüssel mit dem restlichen Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer gründlich mischen.

Eine Grillpfanne stark erhitzen. Den marinierten Karfiol rundherum grillen. Solange er noch heiß ist, in einer Schüssel mit dem Dressing, Dill, Babyspinat (oder Vogerlsalat) und Tomaten mischen, nochmals abschmecken. Noch warm, oder bei Zimmertemperatur, mit Pinienkernen oder Mandelblättchen bestreuen und mit Weißbrot servieren - schmeckt nach Sommer! Die Küchenschabe hat den Effekt noch mit einigen Tropfen Olio agrumato all`Arancia verstärkt.

Noch eine Anmerkung zum Karfiol: Hier findet sich der seltene Fall, dass mir der deutsche (und auch der englische) Name des Gemüses viel besser gefällt als der österreichische. Blumenkohl (Cauliflower) finde ich viel passender und schöner. Da aber schon meine Oma und meine Mama Karfiol sagten, muss ich bei diesem Namen bleiben, auch wenn ich ihn als Kind immer mit Kohlrabi verwechselt habe ...

Behschnitz

Das ganze Wochenende verplant, keine Zeit um einen Kuchen zu backen und dennoch Appetit auf was Süßes? Da muß Omi's Plan B her.

Behschnitz heißen im Vogtland, da wo ich aufgewachsen bin, die leckeren, von beiden Seiten in guter Butter gebratenen und anschließend mit Zucker oder Zimtzucker bestreuten Brotscheiben.
Lauwarm schmecken sie mir am besten! 



Dies ist mein etwas anderer Beitrag zur



Alle sonntagssüßen Leckereien werden heute von Nina Fräulein Text gesammelt und bei Pinterest veröffentlicht.

Rouladen-Auflauf


Zutaten für 2-3 Personen:

Zigeunersauce auf Vorrat:

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
in den Mixtopf geben und 5 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

1 Zucchini in grobe Stücke
400 g Paprika (bunt) in grobe Stücke
1 saure Gurke
zu den Zwiebeln geben und 3-4 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

20 g Öl
2 EL Zucker
150 ml Weißwein
70 g Tomatenmark
250 g Tomaten-Passata
dazu wiegen und mit
Salz, Pfeffer und einigen Tropden Tabasco nach Geschmack würzen.

Anschließend 30 Minuten/100 Grad/Linkslauf/Stufe 1 garen.

Ohne TM werden alle Gemüsesorten mit einem vorhandenen Küchengerät geraspelt und die Sauce in einem Topf gegart.

Rouladen-Auflauf:

250 g Champignons in Scheiben
2 Zwiebeln in halbe Ringe
2 El Öl
Die Pilze in heißem Öl anbraten, Zwibel dazu geben und glasig dünsten.
Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

1 EL Speisestärke
130 g Schlagsahne
miteinander verrühren und mit

150 g Zigeunersauce
1 EL Tomatenmark
Pilz-Zwiebelmischung
gut miteinander vermischen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Eine kleine Auflaufform (22x22 cm) einfetten.

4 Rinderrouladen halbiert
100 g Bacon in Scheiben

Fleisch, Speck und Sauce abwechselnd in die Auflaufform geben. Mit Speck und Sauce abschliessen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 1:45 - 2:00 Stunden garen.
Wird die Sauce gegen Ende der Garzeit zu dunkel, mit Alufolie abdecken.

Mit Beilagen nach Wahl sevieren.

Süßes Nachspiel



Am allerbesten haben mir beim Ottolenghi in London die Nachspeisen geschmeckt. Der Walnuss-Karotten-Kuchen war sehr flaumig und saftig, das Cream-Cheese-Icing obendrauf hatte einen leicht säuerlichen Geschmack und passte perfekt zur Nuss-Karotten-Masse. Zuhause habe ich gleich sein erstes Buch, mit dem schlichten Titel "Ottolenghi" durchstöbert und wurde auch fündig.

Der Kuchen ist sehr einfach in der Herstellung, man braucht nur ein bisschen Geduld nach dem Backen, weil er vollständig auskühlen muss, bevor man die Glasur auf den Kuchen geben kann.

Walnuss-Karotten-Kuchen mit Frischrahm-Honig-Glasur

160 g glattes Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL gemahlener Zimt
1/4 TL gemahlene Nelken
1 Ei und 1 Eidotter, verschlagen
200 g Bio-Sonnenblumenöl
270 g Backzucker
50 g Walnüsse, grob gehackt
50 g Kokosflocken
135 g Karotten, grob geraffelt
2 Eiweiß
Salz

175 g Cream Cheese (Küchenschabe: Philadelphia Frischkäse) bei Raumtemperatur
70 g Butter, zimmerwarm
35 g Staubzucker
25 g flüssiger Honig
30 g Walnüsse, leicht angeröstet, grob gehackt

Das Backrohr auf 170 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Nelken in einer Schüssel mischen. Sonnenblumenöl und Backzucker mit dem Mixer eine Minute bei mittlerer Geschwindigkeit mixen, dann die verschlagenen Eier, Walnüsse, Kokosflocken und Karotten sowie die Mehlmischung kurz untermixen.

Die zwei Eiweiß mit einer großzügigen Prise Salz zu festem Schnee schlagen. Den Schnee auf drei Mal vorsichtig unter die Masse heben.  Eine Springform mit 20 cm Durchmesser am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand bebuttern und bebröseln. Die Masse einfüllen und den Kuchen eine Stunde backen. Aus dem Backrohr nehmen und völlig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Frischkäse mit dem Mixer aufschlagen, bis er glatt und geschmeidig ist. In einer zweiten Schüssel die Butter mit Staubzucker und Honig cremig rühren. Dann mit dem Frischkäse mischen. Auf die Oberfläche des ausgekühlten Kuchens streichen und mit gehackten Walnüssen bestreuen.